Häufige Fragen zu SIRPLUS

Was ist SIRPLUS?

SIRPLUS macht das Lebensmittelretten Mainstream. Wir sind ein Impact Startup welches Lebensmittelwertschätzung stärkt und überschüssige und abgelaufenen Lebensmittel über unsere Rettermärkte in Berlin und unseren bundesweitem Online Shop zurück in den Kreislauf bringt. Wir schaffen eine Win-Win-Win Situation bei der Umwelt, Kunden und unsere Partner gewinnen.

Was bedeutet 'SIRPLUS'?

SIRPLUS ist ein Wortspiel und leitet sich vom englischen Wort  "surplus" ab, welches Überschuss, Überangebot bzw. Mehrbetrag bedeutet. Der Name spiegelt also den immensen Überschuss von Lebensmitteln wider, der derzeit in Deutschland bei einem Drittel der Gesamtproduktion liegt und den wir für euch wieder zugänglich machen.

Aus dem "Sur" haben wir ein "Sir" gemacht, um damit unseren Service zu symbolisieren, also den Verbrauchern gerettete Lebensmittel zu ihnen nach Hause zu bringen. Außerdem ist der "Sir" ein Zeichen für die Wertschätzung von Lebensmitteln, auch wenn sie krumm sind, abgelaufen sind oder zu viel produziert wurde. Das “Plus” steht für den Wert, den Lebensmittel haben.

Was ist euer Ziel?

Wir wollen das Lebensmittelretten ‘mainstream’ machen und so die Verschwendung massiv reduzieren! Wir wollen alle Lebensmittel wertschätzen und ihnen den Weg zurück in den Kreislauf des Lebens ebnen. Wir wollen allen Konsumenten und Produzenten, aber auch gemeinnützigen Einrichtungen eine Lösung bieten, um Verschwendung und Überproduktion nachhaltig zu reduzieren. Wir wollen die Ressourcen unseres Planeten bewahren!

Wer steckt hinter SIRPLUS?

Wir sind ein Social Impact Startup aus Berlin, welches seit 2017 Lebensmittel zurück in den Kreislauf bringt. Die beiden Gründer heißen Raphael Fellmer und Martin Schott. Raphael hat bereits die Lebensmittelretterbewegung foodsharing gestartet, bei der über 50.000 Foodsaver in Deutschland, Österreich und der Schweiz überschüssige Lebensmittel ehrenamtlich bei mehr als 5.000 Betrieben retten. Außerdem genießen wir seit Beginn die Unterstützung zahlreicher Partner und Menschen, die uns mit Hand und Herz helfen. Wir sind ein passioniertes internationales Team von 70 Retterherzen die mit Freude und Elan jeden Tag alles für die Lebensmittel geben!

Seid ihr eine Konkurrenz für die Tafeln und foodsharing?

Für uns sind die Tafeln und foodsharing Partner. Mit anderen Lebensmittelrettern arbeiten wir eng zusammen. Zudem spenden wir Lebensmittel an gemeinnützigen Organisationen und sozialen Projekten.

Bei unseren Partnern hat die Tafel immer Vorrang. Wir holen das ab, was andere Organisationen aus verschiedenen Gründen nicht retten können.

Gründe dafür sind u.a., dass sie Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht annehmen dürfen, die Einhaltung der Kühlkette nicht gewährleisten können, nicht über die entsprechende Logistik verfügen oder nicht die Kapazitäten haben, die enormen Mengen an überschüssigen Lebensmitteln zurück in den Kreislauf zu führen.

Was unterscheidet Euch von Tafeln und foodsharing?

Wir verfolgen das gleiche Ziel wie andere Organisationen, die sich für die Wertschätzung von Lebensmitteln einsetzen. Wir wollen das Lebensmittelretten weiter professionalisieren und allen Menschen den Zugang zu überschüssigen Lebensmittel geben.

Unser Ziel ist es, die Tafeln und andere Organisationen zu ergänzen und gemeinsam mit ihnen das Problem ganzheitlich zu lösen. Wenn Millionen von Menschen gerettete Nahrung konsumieren können, ist es möglich die Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu reduzieren.

Woher bezieht ihr eure Lebensmittel?

Vor allem von Großhändlern, Produzenten und Landwirten. Während die Händler ihre überschüssigen Lebensmittel kostengünstig an uns abgeben, reduzieren sie Abfallkosten und stärken ihren Einsatz für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und ihre soziale Verantwortung.

Ist es erlaubt Lebensmittel nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum zu verkaufen?

Ein Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verbrauchsdatum. Es ist legal, Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten haben, nach Überprüfung der Genießbarkeit und dem Hinweis darauf, dass sie bereits abgelaufen sind, zu verkaufen.

Was gibt es bei Euch im Rettermarkt?

Wir retten alle Lebensmittel, die vom Weg abgekommen sind, und leiten sie zurück in Richtung Teller. Dabei machen wir keine Ausnahmen, so gibt es in unserem Sortiment Bio- sowie Nicht-Bio-Lebensmittel. Wir haben verpackte Trockenware, Getränke und Backwaren. Obst und Gemüse von unseren Landwirten erreicht uns gegen Nachmittag.

Bereits mit im Sortiment sind kühlpflichtige Waren von Milchprodukten über Fleisch sowie Fertigprodukte. Ebenso haben wir gerettete Kosmetik und andere Dinge des täglichen Gebrauchs für Küche und Bad.

Unser Sortiment ist flexibel, es gibt oft Überraschungen und manchmal sind Produkte auch einfach aus, da wir nie garantieren können, ob und wie viel übrig bleibt.

Gibt es bei euch Bio-Lebensmittel?

Unsere Vision ist es, die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Da derzeit noch über 90% der Landwirtschaft konventionell betrieben wird, also nicht biozertifiziert ist und nicht den Biosiegeln entspricht, haben wir uns entschlossen, sowohl Bio-Lebensmittel, als auch konventionell angebaute Lebensmittel zu retten. Auch konventionelle Lebensmittel wollen geliebt werden und haben in der Regel ja sogar einen größeren ökologischen Fußabdruck. So lohnt es sich noch mehr diese zu retten.

Außerdem gibt es bei uns eine Vielzahlt von Bio- Produkten sowie unsere beliebte Bio-Retterbox. In unseren Rettermärkten in Berlin sowie in unserem Online-Shop sind alle Bio-Lebensmittel gekennzeichnet.

Es liegt uns am Herzen möglichst viele Lebensmittel zu retten und gleichzeitig auf die Wünsche unsere Kunden einzugehen, damit sowohl Natur als auch die Menschen zufrieden sind.

Gibt es auch einen Lieferservice?

Ja! Unser SIRPLUS Lieferservice besteht bereits. Es besteht die Möglichkeit Lebensmittel in unserem Online Shop zu bestellen, diese erreichen alle Haushalte zuverlässig in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

Macht es Sinn die Lebensmittel quer durch die Bundesrepublik zu schicken?

Ja! Denn Lebensmittel, die der Verbraucher im Supermarkt vor Ort kauft, haben bereits lange Strecken zurückgelegt und auch durch ihre Produktion viele Ressourcen verbraucht und CO2 produziert.

Der zusätzliche CO2 Ausstoß durch den Transport der Lebensmittel in unser Lager, Store oder zu Euch nachhause steht dazu in keinem Verhältnis und macht nur einen Bruchteil der Treibhausgase aus, die ohnehin schon durch die Produktion der Lebensmittel entstanden sind - sprich durch uns und Euch “gerettet” bzw. eingespart werden.

Außerdem sollen die Lebensmittel so schnell wie möglich zu Euch kommen, damit sie dann auch noch gut sind. Ihr müsst dann nicht in der Supermarktschlange stehen; Menschen, die nicht schwer tragen können, werden auch zu Rettern und alle haben mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens - Glück für Natur und Mensch!

Was beinhalten die Retterboxen und zwischen welchen kann ich wählen?

In unserem Online Shop findest Du unsere Retterbox in den Varianten

  • Retterbox Vegetarisch
  • Retterbox Bio-Vegan
  • Alle unsere Retterboxen sind ab sofort auch als Abo verfügbar. Sodass Du Dir nicht nur monatlich ganz bequem Deine geretteten Lebensmittel nach Hause schicken lassen kannst, sondern auch noch Zeit und min. 5€ pro Paket sparst. Das Lieferintervall beträgt 4 Wochen. Der Inhalt jeder einzelnen Retterbox kann monatlich variieren.

    Obst und Gemüse, sowie Produkte die gekühlt werden müssen wird es vorerst nicht online bei uns zu kaufen geben. Aber auch daran arbeiten wir.

    Schaue also gerne immer mal wieder rein, unser Angebot an geretteten Lebensmittel wächst ständig.

    Meine Bestellung enthält fehlerhafte, fehlende oder beschädigte Produkte.

    Sollte Deine Bestellung falsche Produkte enthalten, Deine Produkte Dich nicht im einwandfreien Zustand erreicht haben oder sogar einige Produkte ganz fehlen möchten wir uns dafür bei Dir entschuldigen!

    Bitte melde Dich in diesem Fall bei uns über support@sirplus.de. Teile uns dabei bitte Deine Bestellnummer mit und um welche Produkte genau es sich handelt. - So können wir uns schnellstmöglich um Dein Anliegen kümmern.

    Wir freuen uns immer über ein Feedback von Dir!

    Dank Deiner Hilfe können wir stetig an Verbesserungen arbeiten.

    Dank Dir für Deine Unterstützung!

    Ich konnte meine Bestellung nicht abschließen.

    Wenn Du Probleme bei Deiner Bestellung hast, sie nicht abschließen kannst oder generelle Fragen zu unserem Online Shop hast wende dich gerne an uns über das Kontaktformular auf unserer Website

    Wir freuen uns immer über ein Feedback von Dir!

    Ich kann mich in meinem SIRPLUS Profil nicht mehr einloggen.

    Beim Versuch Dich in Dein SIRPLUS Profil einzuloggen, um zum Beispiel Dein Abonnement zu bearbeiten, wird Deine Emailadresse oder Dein Passwort nicht erkannt? Oder es erscheint die Fehlermeldung, dass zu dieser Adresse kein Account besteht?

    Bitte melde Dich in diesem Fall bei uns über support@sirplus.de.

    Fragen zur Überprüfung und Haltbarkeit der Lebensmittel.

    Bei manchen Artikeln ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bereits überschritten.

    Wir verstehen, dass manche von Euch sich Sorgen machen, abgelaufene Lebensmittel zu verzehren oder Lebensmittel, die sich knapp vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums befinden.

    Das Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen, sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist.

    Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfallsdatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar. Unsere Lebensmittelhygieneexpertin Viktoria führt regelmäßige sensorischen Prüfungen aus und wiederholt diese ständig. Bei den  tausenden von Produkten die wir bisher getestet haben zeigte sich, dass bis jetzt alle Lebensmittel bei denen das bereits MHD abgelaufen war, noch bestens genießbar waren und verzehrt werden konnten. Immer mehr Lebensmittel lassen wir auch mikrobakteriell in einem Labor testen.

    Viele unser Lebensmittel die wir verkaufen haben ihr MHD erst vor kurzem überschritten, manche sogar viele Monate und tatsächlich haben wir auch Produkte die schon über 2 Jahre abgelaufen sind, aber immer noch bestens genießbar sind.

    In unserem Online Shop findest Du allerdings nur Lebensmittel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) welches vor 35 Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Das MHD ist das Datum bis zu dem die Hersteller alle Eigenschaften wie Geruch, Farbe, Konsistenz aber auch Genießbarkeit garantieren. Auch wenn wir keine Lebensmittel mit einem “Zu verbrauchen bis” bzw. “Verbrauchsdatum” in unserem Online Shop anbieten, dürfen diese Risikoreichen Lebensmittel wie z.B. Hackfleisch nicht nach dem Ablauf ihres Verbrauchsdatums noch verkauft bzw. konsumiert werden.

    Der richtige Umgang mit unseren Lebensmitteln.

    Wichtig ist, dass Ihr die von uns erworbenen Lebensmittel richtig behandelt (z.B., soweit erforderlich, kühl und trocken lagern), so wie es auch für jedes andere Lebensmittel gilt. Generell bitten wir Euch, die Lebensmittel aufgrund der besonderen Umstände des Kaufes bis zum Verzehr besonders sorgfältig zu lagern und sie alsbald nach dem Kauf zu verzehren.

    Außerdem bitten wir Euch auch zu Hause die Lebensmittel ganz einfach unter Berücksichtigung einiger Punkte vor dem Verzehr zu kontrollieren.

    Dazu ein How-to-do Leitfaden für Euch:

  • Verpackung: Bitte überprüfe zunächst die Verpackung auf Beschädigung.
  • Geruch: Direkt beim Aufmachen solltest Du den Geruch überprüfen. Das heißt: Kommt Dir ein fauliger, muffiger oder generell unangenehmer Geruch entgegen, dann beachte bitte besonders sorgfältig Punkt 3. und 4.
  • Farbe: Weist das Produkt untypische Farben auf? Traue dich ruhig auch mal umzurühren oder je nach Produkt etwas aufzuschneiden. Bei Schimmel (weißer Pelz oder lila, grün) ist das Produkt verdorben —> Bitte direkt entsorgen!
  • Probieren: Taste Dich beim Probieren langsam ran, nicht direkt essen, sondern kosten.Versuche dazu ein kleines Stück abzubeißen und wenn es nicht definierbar ist, dann ruhig ein etwas größeres Stück. Ist es ungenießbar, schmeckst Du das sofort heraus. Solltest Du auch nach dem sensorischen Test unsicher sein, im Zweifel lieber entsorgen.
  • Wie werden die Lebensmittel überprüft?

    Um Euch wirklich nur zum Verzehr geeignete Lebensmittel anzubieten – wozu wir im Übrigen auch gesetzlich verpflichtet sind – treffen wir eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen. Dazu gehört insbesondere, dass jede Charge von uns angebotener Lebensmittel, abhängig von den Inhaltsstoffe, stichprobenartig sensorisch überprüft wird und nur solche Chargen in unseren Rettermärkten  angeboten oder über unseren Onlineshop versendet werden, die verkehrstauglich sind. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass wir bei den meisten Produkten nur den Ist-Bestand der Genießbarkeit der Produkte angeben können und daher immer zum baldigen Genießen der Lebensmittel raten.

    Produkte, die wir als zu kritisch einstufen, lassen wir nicht mehr in den Verkauf!

    Lebensmittel, bei denen das MHD schon etwas länger abgelaufen ist, werden stichprobenartig von uns in ein qualifiziertes Labor geschickt, wo sie ebenso sensorisch, mikrobiell und analytisch untersucht werden. Um so auch Rückschlüsse auf andere Produkte zu ziehen und eine gesundheitliche Gefährdung ausschließen zu können.

    Zudem möchten wir Euch bitten, die Lebensmittel aufgrund der besonderen Umstände bis zum Verzehr besonders sorgfältig zu lagern und sie alsbald nach dem Kauf zu verzehren.

    Wichtig ist dabei, die von uns erworbenen Lebensmittel richtig zu behandeln. Dazu zählt es, soweit erforderlich, die Lebensmittel kühl und trocken zu lagern, so wie es auch für jedes andere Lebensmittel gilt. Weitere Tipps und Hinweise findest Du auch unter: Der richtige Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln

    Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich?

    Derzeit kannst Du in unserem Online Shop bereits mit folgenden Zahlungsmöglichkeiten bezahlen.

  • PayPal
  • Kreditkartenabbuchung
  • Sofortüberweisung
  • Möchtest Du eine unserer Retterboxen als Abonnement retten, kannst du zwischen den Zahlungsmöglichkeiten Kreditkartenabbuchung und PayPal wählen.

    Wir arbeiten daran, dass bald auch die Zahlung über Rechnung und Vorauskasse möglich wir

    Fragen rund um Versand und Verpackung.

    Liefergebiet und Lieferdauer

    Wir liefern jetzt schon deutschlandweit und erreichen dank DPD alle Haushalte zuverlässig.

    Lieferfrist: ca. 3-5 Werktage. Aufgrund des großen Andranges zur Zeit, kann es zu längeren Lieferzeiten kommen. Wir freuen uns riesig über Euer Interesse und sind stolz darauf mit Euch von Tag zu Tag mehr Lebensmittel retten zu können!

    Vielen Dank für Deine Geduld und Verständnis.

    Eine Lieferung außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist zur Zeit leider noch nicht möglich, aber wir arbeiten daran, dass bald auch aus der Schweiz und Österreich bei uns im Online Shop gerettet werden kann.

    Mit welchem Dienstleister erfolgt der Versand?

    Aktuell werden alle Bestellungen via DPD verschickt.

    Welche Verpackungsmaterial benutzt ihr?

    Bei dem Verpackungsmaterial achten wir darauf, dass unsere Partnerfirma ökologisch und nachhaltig produziert. Auch bei diesen Prozessen und Materialien arbeiten wir daran, maximal ökologisch zu wirken.

    Schon jetzt versuchen wir bei unserer Verpackung so viele Pappkartons wie möglich zu recyceln, sodass wir ins Zukunft nur noch recycelte Retterboxen losschicken.

    Wo ist meine Bestellung?

    Wenn Deine Bestellung von uns bearbeitet und an DPD übermittelt wurde, erhältst Du von uns eine Versandbestätigung per Email mit dem Betreff: Deine Bestellung ist auf dem Weg.

    Um Deine Bestellung einsehen zu können klicke bitte auf den grünen Button. Dadurch solltest Du auf Deine persönliche Bestellübersicht weitergeleitet werden. Hier findest Du Deine DPD Trackingnummer, um den Versandstatus Deiner Bestellung abrufen zu können. Auf der darauffolgenden Seite klickst Du auf die rot hinterlegte Sendungsverfolgungsnummer und wirst automatisch auf den detaillierten Sendungsverlauf von DPD weitergeleitet. Hier kannst Du den aktuellen Status Deiner Bestellung einsehen und verfolgen.

    Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten melde Dich bei uns über support@sirplus.de.

    Darf man Geld damit verdienen, die Welt ein Stück besser zu machen?

    Wir haben uns jahrelang geldfrei gegen die Lebensmittelverschwendung eingesetzt. Alles begann als Raphael Fellmer 2009 erfuhr, dass die Hälfte aller Lebensmittel in Europa verschwendet werden, so wurde er zum Mülltaucher. 2010 begann er seinen 5 ½ jährigen Geldstreik, um Bewusstsein für die Lebensmittelverschwendung zu schaffen. Seit 2011, als Raphael die Lebensmittelretter-Bewegung (später foodsharing) gegründet hat, haben er und Martin Schott an der Mission gearbeitet, die Lebensmittelverschwendung zu beenden. Diese Zeit war eine ganz besondere und wir sind unglaublich stolz auf das, was die foodsharing-Bewegung mit mittlerweile über 60.000 Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt und an gesellschaftlicher Wirkung erzielt hat. Nach ein paar Jahren hatte sich foodsharing gut etabliert und das Modell, dass freiwillige Menschen kistenweise überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien, Restaurants etc. abholen, funktionierte auch in großem Maßstab gut, aber wir haben berechnet, dass es mindestens 180 Jahre dauert bis wir so die Lebensmittelverschwendung in Deutschland um 50% reduziert haben und wir aber als Menschheit nicht mehr so viel Zeit haben und jetzt handeln müssen und zwar in großen Schritten.

    Wir haben lange Geld abgelehnt als Mittel, unsere Visionen und Ziele für eine bessere Welt zu verwirklichen. Wir haben durch unsere bisherigen Projekte aber gelernt, dass man dabei früher oder später an Grenzen stößt.

    Wir leben in einem Wirtschaftssystem (dem Kapitalismus), das sehr dominant steuert welche Ressourcen und Waren wohin gehen und wieviel Zeit Menschen mit welchem Job oder ehrenamtlichen Tätigkeiten verbringen können. Den meisten Menschen ist es nicht wirklich möglich, ohne Geld zu leben. Anders gesagt: Außerhalb dieses Systems zu agieren hat seine Grenzen, weil die allermeisten Menschen Geld verdienen müssen und weil Waren und Dienstleistungen, die man braucht um ein großes Unterfangen umzusetzen, auf Spenden- bzw. Ehrenamtsbasis nur in bedingtem Rahmen zu bekommen sind. Auf der anderen Seite kann man, wenn man innerhalb des Systems ein funktionierendes Geschäftsmodell aufbaut, sehr viel verändern, denn man ist nicht von Spenden und Wohltätigkeit abhängig und wenn man beweisen kann dass das Modell funktioniert kann man es skalieren und damit auch die positive Wirkung. 

    Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir die Situation in der die Welt, das Klima und die Ressourcenverschwendung ist, als viel zu brisant und dramatisch ansehen, um auf diese Möglichkeit des Impact Unternehmertums verzichten zu können. Wir brauchen so schnell wie möglich die maximale Power, um einen positiven Impact auf die Welt zu erzielen, das heißt in unserem Fall Lebensmittel vor der Tonne zu retten und dadurch das Thema durch Presse usw. auf die Agenda der öffentlichen Wahrnehmung von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu setzen. Wenn wir “Welt besser machen” nur als Ehrenamts- bzw. Hobbyprojekte sehen, werden wir es nicht schaffen. Wir müssen das System nutzen, um das System zu ändern. Das heißt, dass alle Menschen die in der ein- oder anderen Form an Impact Unternehmen beteiligt sind, damit auch Geld verdienen müssen - denn ansonsten müssen diese Menschen ihre Zeit aufteilen um irgendwo anders Geld zu verdienen bzw. sich “aufopfern”, und können nicht ihre volle Energie auf das Projekt lenken. Natürlich nicht in einem “Turbo-Kapitalismus-Modus”, sondern mit fairen und üblichen Gehältern bzw. Beteiligungen. Geld ist ein Werkzeug, ob es gut oder schlecht ist definiert sich dadurch wie man es einsetzt. 

    Um diese Gedanken und Werte auch fix zu implementieren, haben Raphael und Martin beschlossen, dass wir, wenn SIRPLUS in Zukunft Gewinne abwerfen sollte, von diesen mindestens 80% in soziale bzw. nachhaltige Projekte, Firmen und Organisationen stecken werden. Es sei aber auch gesagt, dass wir finanzielle Überschüsse sowieso erstmal direkt in SIRPLUS selbst stecken werden um weiter wachsen zu können, denn trotz allem was wir schon erreicht haben haben wir den Berg an verschwendeten Lebensmitteln bisher nur angekratzt. 

    Wieso sind die Preise so hoch? Wieso verschenken wir die Lebensmittel nicht?

    Unsere Preise sind grundsätzlich niedriger als sie für gewöhnlich im Handel wären. Wir müssen unternehmerisch sicherstellen, dass wir in der Zukunft unsere Kosten decken können, weil wir sonst langfristig nicht Lebensmittel retten können. Denn um die Lebensmittel für Euch in den Rettermärkten bzw. per Paket nach Hause zu bekommen, muss einiges passieren. Die Produkte müssen einen ganzen Wertschöpfungsprozess durchlaufen, angefangen vom Finden von Kooperationspartnern, Absprachen über Preise, Mengen, Qualität und Logistik. Dann zahlen wir die Lieferung ins Lager, wir machen eine sorgfältige Qualitätskontrolle, Einbuchung und Bestandsführung zehntausender Produkte im Warenwirtschaftssystem, das Einlagern in unserem oder auch teilweise externen Lager weil wir immer wieder große Mengen von Produkten bekommen für die wir monatelang die Lager bezahlen müssen, dann kommt die Lieferung in die Rettermärkte, dort das Verräumen und ansprechende Präsentieren der Waren bzw. für den Online Shop das Verpacken und Verschicken von Paketen. Für all diese Schritte fällt natürlich auch administrative bzw. Management-Arbeit an und Steuern müssen gezahlt werden. 

    Dieser Kernprozess muss unterstützt werden von Support-Prozessen wie der Personalabteilung, dem Marketing, der Kontrolle über Buchhaltung und Finanzen, der IT-Abteilung, dem Management all dieser Bereiche usw. In allen diesen Bereichen müssen Menschen für ihre Arbeit bezahlt werden, was den größten Teil unserer Kosten ausmacht. Außerdem müssen wir Geld ausgeben für den Kauf und Transport der Lebensmittel, für die Mietenzahlungen unserer Locations, für Betriebs- und Arbeitsmittel vom Rettermobil über Paletten-Hubwägen bis hin zu vielen Kleinigkeiten wie Arbeitshandschuhen, Putzmitteln usw. Auf der Liste stehen auch noch Versicherungen und vieles weitere.

    Falls Du dazu noch mehr wissen möchtest, haben wir für Dich eine Grafik vorbereitet, der Du unsere aktuelle Kostenstruktur auf ein Produkt heruntergebrochen entnehmen kannst. Wie Du siehst sind die Kosten noch höher als die Einnahmen - denn wir haben die schwarze Null noch nicht erreicht und wir bzw. unsere geschätzten Geldgeber “subventionieren” somit alle Produkte die unsere lieben Kunden bei uns retten.  

    Wie genau spart man CO2, wenn man bei SIRPLUS einkauft?

    Die Produkte, die unsere Kunden bei uns kaufen, müssen sie nicht im normalen Handel bzw. dem “Primärmarkt” einkaufen. Somit nimmt dort die Nachfrage ab, und es muss weniger produziert werden. Dies ist natürlich eine makroökonomische Sicht - je größer wir werden und je mehr gerettete Lebensmittel wir in die Mägen von Menschen leiten können, desto stärker wird sich die Nachfrage verändern. So können das CO2, aber auch das fruchtbare Land, das Frischwasser sowie die Energie und Arbeitszeit, die für Produktion und Transport von überschüssigen Lebensmitteln benötigt wird, eingespart werden. 

    Neben den eingesparten Ressourcen hat das Lebensmittelretten noch einen weiteren Effekt - jedes Lebensmittel ist ein “Messenger” für die Mission, die wir mit unseren Kunden teilen. Je mehr ihr, unsere Kunden, darüber sprecht dass ihr Lebensmittel rettet und beispielsweise Euren Gästen ein Gericht aus geretteten Lebensmitteln serviert oder Deinen Team auf Arbeit einen geretteten Apfel schenkt, desto mehr dringt das Thema in die Mitte der Gesellschaft vor. Dadurch könnt ihr aktiv und einfach dazu beitragen, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken. Denn jede Lösung hat ihren Startpunkt in den Köpfen und Herzen der Menschen. 

    Warum hat SIRPLUS Impact Investoren an Bord geholt?

    Da wir SIRPLUS ursprünglich nur durch Darlehen finanziert haben, möchten wir hier ein paar Worte dazu schreiben, warum wir unseren Ansatz geändert haben. Wir haben uns jahrelang geldfrei gegen die Lebensmittelverschwendung eingesetzt. Alles begann als Raphael Fellmer 2009 erfuhr, dass die Hälfte aller Lebensmittel in Europa verschwendet werden - dadurch wurde er zum Mülltaucher. 2010 begann er seinen 5 ½ jährigen Geldstreik, um Bewusstsein für die Lebensmittelverschwendung zu schaffen. Seit 2012, als Raphael die Lebensmittelretter-Bewegung (später foodsharing) gegründet hat, haben er und Martin Schott an der Mission gearbeitet, die Lebensmittelverschwendung zu beenden. Diese Zeit war eine ganz besondere und wir sind unglaublich stolz auf das, was die foodsharing-Bewegung mit mittlerweile über 60.000 Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt und an gesellschaftlicher Wirkung erzielt hat. Nach ein paar Jahren hatte sich foodsharing gut etabliert und das Modell, dass freiwillige Menschen kistenweise von Supermärkten, Bäckereien, Restaurants etc. abholen, funktionierte auch in großem Maßstab gut, aber wir haben ausgerechnet, dass es mindestens 180 Jahre dauert bis wir so die Lebensmittelverschwendung in Deutschland um 50% reduziert haben und wir aber als Menschheit nicht mehr so viel Zeit haben und jetzt handeln müssen und zwar in großen Schritten. 


    Wir haben lange Geld abgelehnt als Mittel, unsere Visionen und Ziele für eine bessere Welt zu verwirklichen. Wir haben durch unsere bisherigen Projekte aber gelernt, dass man dadurch aber früher oder später an Grenzen stößt. Denn sobald es um die Rettung von größeren Mengen, also im Paletten- und LKW-Bereich geht, lässt sich das ohne Geld bzw. rein ehrenamtlich nicht umsetzen. Es ist aber notwendig diese großen Mengen zu retten in Anbetracht von gerade mal 8 Jahren die uns noch bleiben um die Treibhausgasemissionen global massiv zu reduzieren, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Zum einen ist es notwendig für das Klima, denn 8% aller Treibhausgase weltweit entstehen durch die Lebensmittelverschwendung und zum anderen ist es ethisch einfach nicht tragbar, dass immer noch über 800 Millionen Menschen an Unterernährung leiden, obwohl wir mit allen verschwendeten Lebensmitteln alle hungernden Menschen viermal ernähren könnten. 

    Außerdem finden wir es sehr motivierend, für Menschen Jobs mit Sinn schaffen zu können in denen sie ihrer Berufung nachgehen können, sowie Menschen die nach Deutschland geflüchtet sind eine Chance zu geben und sie zu integrieren. So haben wir uns entschieden, SIRPLUS als GmbH aufzubauen. Zunächst kamen wir damit voran und konnten uns mit unserem Crowdfunding, der Unterstützung der Europäischen Union durch einen Accelerator, sowie Darlehen durchhangeln. Doch es kam immer mehr ein Gefühl vom “Hand-in-den-Mund-leben” auf, Geld war immer knapp und wir wurden uns der Verantwortung immer mehr bewusst, die wir haben für die fast 100 wunderbaren Menschen die mittlerweile bei SIRPLUS arbeiten und dass wir ihnen eine längerfristige Sicherheit bieten wollten. 


    Außerdem haben wir erkannt, dass wir als Menschheit nur noch wenige Jahre haben, um drastische Treibhausgasreduzierungen voranzutreiben. Unser Herz und Kopf sagte uns, dass wir nun alles geben müssen, um die einzigartige Lösung, die SIRPLUS zusammen mit seinen Kunden und Partnern geschaffen hat, maximal umzusetzen. Wie die bayerische Verfassung so schön sagt: “Eigentum verpflichtet” und das gleiche gilt für uns mit unserer Idee. Wir wollen alles geben, um möglichst viele Lebensmittel zu retten, unser Ökosystem zu schützen und allen Menschen die Möglichkeit zu bieten, Teil der Lösung zu werden. Wir wollen Bewusstsein und Wertschätzung für Lebensmittel schaffen und dafür sorgen, dass noch viel mehr Lebensmittel gerettet werden, weshalb wir mehr Läden aufmachen, mehr Boxen verschicken und mehr Pressearbeit machen müssen damit wir einen signifikanten Beitrag leisten können um dieses massive Problem zu lösen.

    Kurz: Um unsere Mission nicht erst in ferner Zukunft zu erfüllen, brauchen wir mehr Geld, denn die Zeit rinnt uns Menschen davon. Aber es ist noch nicht zu spät und wir alle tragen unsere Verantwortung Heute für Morgen zu handeln und alles in unserer Kraft zu tun, um unser Ökosystem, welches uns Leben schenkt, zu schützen. 

    Wir haben viel reflektiert darüber, was uns bisher von Investoren abgehalten hatte - primär die Sorge, dass es einem Investor vor allem um den Return of Investment, also die maximale Profitmaximierung gehen könnte, anstatt der Mission. Also haben wir beschlossen, Impact Investoren zu suchen, die wie wir dafür brennen, die Welt ein Stück besser zu machen und dafür ihre Mittel wie Geld, Netzwerk, Erfahrung und Ideen für die Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft einsetzen möchten. Wenn wir solche Menschen finden, können wir gemeinsam mit ihnen noch viel mehr bewegen als bisher.  

    Warum sind wir in der Höhle der Löwen aufgetreten?

    Wir haben uns gar nicht beworben, weil wir nur nach Impact Investoren für SIRPLUS Ausschau gehalten haben. Als die Anfrage kam, haben wir uns sehr lange überlegt, ob wir das machen sollen. Am Ende haben wir uns entschieden, dass das Problem der Lebensmittelverschwendung zu groß und wichtig ist, als dass wir diese Gelegenheit vorbeiziehen lassen wollen.

    Obwohl wir zuerst enttäuscht waren, dass wir bei den Löwen nicht punkten konnten, sind wir trotzdem über die Erfahrung die wir machen durften dankbar und vor allem zufrieden darüber, dass weitere Millionen Menschen in Deutschland, die die Sendung verfolgt haben, in Zukunft hoffentlich bewusster und weniger verschwenderisch mit Lebensmitteln umgehen. Denn uns war von Anfang klar, dass wir die Mammutaufgabe von 50% weniger Lebensmittelverschwendung bis 2030, die auch die Kanzlerin Merkel öffentlich unterstützt, nur schaffen können, wenn wir alle zusammen unser Verhalten und Umgang mit Lebensmitteln verändern und dafür war die Sendung ein voller Erfolg. Denn eine aktuelle Forsa Umfrage hat bestätigt, dass die Medien mit ihrer Berichterstattung über die Lebensmittelwertschätzung einen sehr großen positiven Einfluss auf das Verhalten der Gesellschaft hat und jeder Artikel oder TV-Auftritt über die Lebensmittelverschwendung und das Mindesthaltbarkeitsdatum dafür sorgt, dass weniger Lebensmittel in privaten Haushalten weggeschmissen werden. Außerdem erhöht die Berichterstattung zum Thema den Druck auf Handel und Produzenten, nachhaltiger zu agieren und das Thema in der Prioritätenliste immer weiter nach oben zu rücken. 

    Was ist ein Impact Investor?

    Unter Impact Investing (dt. Wirkungsorientiertes Investieren) versteht man Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds, mit der gezielten Absicht, neben einer positiven finanziellen Rendite messbare, positive Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu erzielen. Damit unterscheidet sich Impact Investing sowohl von klassischen, rein rendite getriebenen Anlagen als auch von Spenden, d.h. Impact Investing schließt die Lücke zwischen rendite orientierten Investitionen und Spenden für soziale Zwecke.”