Im Jahr 2009 begann Raphael Fellmer mit dem „Mülltauchen“, auch „Containern“ genannt. Er rettete Lebensmittel aus den Müllcontainern von Supermärkten, um sie vor der Vernichtung zu bewahren.
Nach einer 15-monatigen Reise von den Niederlanden nach Mexiko, die er ohne Geld per Anhalter mit Autos und Schiffen unternahm, begann er einen Geldstreik, um mehr Bewusstsein für die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft zu schaffen. Mehr als 800 Millionen Menschen hungern, während ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel weltweit weggeworfen wird. Diese Lebensmittel könnten alle Hungernden vierfach versorgen. Am eigenen Beispiel wollte Raphael aufzeigen, wie wichtig es ist, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und sich dem Klimawandel und insbesondere der Lebensmittelverschwendung entgegenstellt.
Raphael Fellmer – mit geretteten Lebensmitteln von einem Supermarkt in einer Nacht
Der Beginn der Lebensmittelretten Bewegung
2012 überzeugte Raphael Fellmer den Geschäftsführer der „Bio Company“, der größten Biosupermarktkette Berlins, von seinem Konzept, überschüssige Lebensmittel weiterzugeben, statt sie zu entsorgen. Diese erste Kooperation war die Initialzündung der Lebensmittelretten-Bewegung. Dabei konnten die Freiwilligen etwas Sinnvolles mit etwas Nützlichem kombinieren! Das Konzept ist einfach: Bei jedem teilnehmenden Betrieb werden zur vereinbarten Zeit überschüssige, aber noch genießbare Lebensmittel abgeholt und weiterverteilt. Mitmachen tun vor allem der Einzelhandel, Bäckereien, Restaurants etc..

Raphael Fellmer – beim Lebensmittel retten bei der Bio Company, dem 1. Partner Betrieb
2013 erstellte Raphael Wintrich, ein leidenschaftlicher Programmierer, die Lebensmittelretten Plattform.
Gemeinsam mit Raphael Fellmer passte er die Software den Bedürfnissen der Community genau an – Lebensmittelretten.de war geboren und verlieh der Bewegung, die sich rasant in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz ausbreitete, Flügel.
2014 verschmolz Lebensmittelretten.de mit foodsharing.de, einer Non-Profit-Organisation, die ursprünglich Einzelpersonen das Teilen überschüssiger Lebensmittel ermöglichte.
16 Jahre foodsharing
Dank des großen Medieninteresses am Thema foodsharing und insbesondere an Raphael Fellmers Geldstreik sowie seinem Engagement gegen die Lebensmittelverschwendung wurde die Idee schnell bekannt. Raphael brachte so nicht nur mehr Aufmerksamkeit auf die weltweite Verschwendung von rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmitteln, sondern stellte mit seinem Konzept des Lebensmittelrettens eine praktische Lösung für alle Menschen im deutschsprachigen Raum zur Verfügung. Heute hat foodsharing mehr als 500.000 NutzerInnen vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Foodsaver, die regelmäßig nicht verkaufte Nahrungsmittel bei mehr als 18.000 Betrieben abholen, teilen diese Lebensmittel mit Freund:innen, Nachbar:nnen, Bedürftigen und gemeinnützigen Organisationen.
Dank dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte wurde seit 2013 bereits mehr als 16 Mio. Abholungen organisiert, das entspricht 300 Mio. kg geretteter Lebensmittel! Damit ist foodsharing eine der am schnellsten wachsenden Bewegungen dieser Art, mit bereits mehr als einer 30 Million Stunden Freiwilligenarbeit.

foodsharing Festival 2016 Berlin in der Malzfabrik
Raphael Fellmer beendete nach fünfeinhalb Jahren seinen Geldstreik mit der Überzeugung, dass er durch finanziellen Einsatz noch größere Wirkung entfalten könnte, um noch mehr Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren zu können. Gemeinsam mit Martin Schott, der seit Beginn der Bewegung am Aufbau der Lebensmittelretten-Plattform mitgewirkt hatte, versuchte er nochmals auf ehrenamtlicher Basis, die foodsharing-Software mit dem Projekt yunity zu internationalisieren. Die Beiden verließen jedoch das Projekt nach acht Monaten, um mit einem professionellen Ansatz die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Diesmal wollten sie nichts dem Zufall überlassen und auch faire Gehälter bezahlen, damit die Menschen die sich der globalen Verschwendung von Lebensmitteln professionell und leidenschaftlich entgegensetzen sich auch voll auf ihre Aufgaben konzentrieren können.
Gründung von SIRPLUS
2017 wurde aus einer langen Herzensreise ein neues Kapitel: SIRPLUS. Nach den Jahren des Mülltauchens, des Geldstreiks und des Aufbaus von foodsharing war für Raphael Fellmer klar, dass Lebensmittelretten noch viel weiter in die Mitte der Gesellschaft getragen werden muss. Nicht nur Menschen, die sich ohnehin schon mit Nachhaltigkeit beschäftigen, sollten Lebensmittel retten können, sondern alle: Familien, Studierende, Nachbar:innen, Unternehmen, Großeltern, Kinder und Menschen, die einfach beim Einkaufen etwas Gutes tun wollen.
Gemeinsam mit Martin Schott und vielen Unterstützer:innen entstand die Idee eines Rettermarktes. SIRPLUS sollte ein Ort werden, an dem überschüssige, aber noch genießbare Lebensmittel wieder Wertschätzung bekommen. Lebensmittel, die wegen Überproduktion, kurzem oder überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum, Verpackungsfehlern, Sortimentswechseln oder kleinen Schönheitsfehlern nicht mehr in den normalen Handel passten, sollten nicht länger im Müll landen. Sie sollten zurück auf die Teller der Menschen.
Im September 2017 eröffnete in Berlin-Charlottenburg der erste SIRPLUS Rettermarkt. Für Raphael war das ein bewegender Moment: Aus einer Idee, die Jahre zuvor mit dem Retten von Lebensmitteln aus Containern begonnen hatte, wurde ein echter Laden mit Türen, Regalen, Kund:innen, Mitarbeitenden und einer klaren Botschaft: Lebensmittel sind wertvoll. Immer.
Viele Menschen betraten zum ersten Mal einen Laden, in dem es nicht darum ging, dass alles perfekt aussieht, sondern darum, dass das, was noch gut ist, auch gegessen wird. Genau das machte SIRPLUS so besonders. Es ging nicht nur ums Einkaufen. Es ging um Bewusstsein, um Wertschätzung und um die Frage, wie wir als Gesellschaft mit dem umgehen, was uns ernährt.
2018: Die Rettermarkt-Idee wächst
2018 wurde aus dem ersten Rettermarkt eine kleine Bewegung im Berliner Alltag. Immer mehr Menschen kamen vorbei, um Lebensmittel zu retten, Fragen zu stellen und zu verstehen, warum überhaupt so viele gute Produkte aussortiert werden. Für viele Kund:innen war SIRPLUS der erste direkte Kontakt mit dem Thema Lebensmittelverschwendung. Plötzlich wurde sichtbar, was sonst in Lagern, Supermärkten, Großküchen oder bei Produzent:innen unsichtbar bleibt.
Die Regale waren manchmal bunt, manchmal überraschend und nie so planbar wie in einem klassischen Supermarkt. Aber genau darin lag die Schönheit: Wer bei SIRPLUS einkaufte, wusste vorher nie ganz genau, was es geben würde. Jede Lieferung erzählte eine eigene Geschichte. Mal waren es Schokoladen, mal Getränke, mal Bio-Produkte, mal Grundnahrungsmittel, mal Produkte, die einfach ein neues Zuhause brauchten.
Raphael und das Team wollten zeigen, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Wegwerfdatum ist. Viele Lebensmittel sind weit über dieses Datum hinaus genießbar. Sehen, riechen und schmecken sind oft die besseren Ratgeber als ein gedrucktes Datum auf der Verpackung. Diese einfache Botschaft erreichte immer mehr Menschen.
2019: Millionen Menschen erfahren von SIRPLUS
2019 wurde SIRPLUS durch viele Medienberichte und den Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ einem noch größeren Publikum bekannt. Millionen Menschen hörten zum ersten Mal von der Idee, Lebensmittel aus der gesamten Wertschöpfungskette zu retten und sie wieder in den Kreislauf zu bringen.
Der Auftritt war emotional, ehrlich und nicht immer einfach. Aber er machte sichtbar, worum es Raphael seit 2009 ging: Lebensmittelverschwendung ist kein kleines Randproblem, sondern eine der größten Absurditäten unserer Zeit. Während weltweit Menschen hungern, werden gleichzeitig riesige Mengen essbarer Lebensmittel vernichtet. SIRPLUS wollte zeigen, dass es anders geht.
Für Raphael war immer klar: Wenn Lebensmittelretten wirklich groß werden soll, braucht es neben Herz und Ehrenamt auch professionelle Strukturen. Es braucht Menschen, die sich hauptberuflich darum kümmern können. Es braucht Logistik, Lager, Technik, Kommunikation, faire Gehälter und Partner:innen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Genau dieser Gedanke prägte die nächsten Jahre.
2020 und 2021: Corona, Veränderung und der Abschied von den Rettermärkten
In den folgenden Jahren wuchs SIRPLUS weiter, und zeitweise gab es 7 Rettermärkte in Berlin. Jeder einzelne Laden war ein lebendiger Ort der Begegnung. Menschen kamen nicht nur zum Einkaufen, sondern auch, um Teil einer Lösung zu sein. Viele Gespräche entstanden zwischen Regalen voller geretteter Lebensmittel, und für Raphael waren diese Orte ein sichtbarer Beweis dafür, dass Veränderung möglich ist.
Doch gleichzeitig war der stationäre Handel sehr herausfordernd. Mieten, Personal, Logistik und die schwankende Verfügbarkeit geretteter Lebensmittel machten den Betrieb schwer. Dann kam die Corona-Pandemie. Die Besucher:innenzahlen veränderten sich, das Einkaufsverhalten verschob sich, und die Rettermärkte gerieten wirtschaftlich immer stärker unter Druck.
2021 mussten die Berliner Rettermärkte schließlich schließen. Für Raphael, das Team und die über 300.000 Kund:innen war das sehr schmerzhaft. Die Läden waren Orte voller Hoffnung gewesen. Aber auch wenn sich die Türen der Rettermärkte schlossen, blieb die Mission lebendig. SIRPLUS machte weiter und konzentrierte sich stärker auf den Online-Shop. Denn die große Frage blieb: Wie können noch mehr Menschen in ganz Deutschland Lebensmittel retten, auch wenn sie nicht in Berlin leben?
2022 und 2023: Online Lebensmittel retten
Nach der Schließung der Rettermärkte wurde der Online-Shop immer wichtiger. Lebensmittelretten sollte nicht mehr an einzelne Orte gebunden sein. Menschen aus ganz Deutschland sollten die Möglichkeit bekommen, gerettete Lebensmittel direkt nach Hause zu bestellen und damit Teil der Bewegung zu werden.
Das war ein großer und mutiger Schritt. Gerettete Lebensmittel sind nicht so planbar wie klassische Handelsware. Man weiß oft nicht lange im Voraus, welche Mengen, Sorten oder Produkte kommen. Genau darin liegt die Herausforderung, aber auch die Schönheit. Denn jedes gerettete Produkt steht für eine Entscheidung: nicht wegwerfen, sondern wertschätzen.
Gleichzeitig war diese Phase auch schwer. Das Unternehmen war gewachsen, die Strukturen waren groß geworden und die wirtschaftliche Tragfähigkeit blieb eine große Herausforderung. Trotz vieler geretteter Lebensmittel, vieler Partner:innen, einer starken Community und unzähliger bewegender Momente wurde immer deutlicher, dass das alte Modell so nicht dauerhaft funktionieren würde.
2024: Insolvenz und ein mutiger Neuanfang
Anfang 2024 kam der bisher schwerste Einschnitt: Die alte SIRPLUS GmbH musste Insolvenz anmelden. Für Raphael war das einer der schmerzhaftesten Momente seiner unternehmerischen Reise. Nach so vielen Jahren, so viel Einsatz, so vielen geretteten Lebensmitteln, so vielen Unterstützer:innen und so viel Liebe in der Marke fühlte sich dieser Schritt wie ein tiefer Bruch an.
Doch die Mission war größer als die Krise. Raphael gab SIRPLUS nicht auf. Gemeinsam mit vier Bestandsinvestor:innen wurde möglich gemacht, dass die Marke, die Domain und die Social Media Kanäle weiterleben konnten. Aus dem Ende der alten Struktur entstand ein neuer Anfang: SIRPLUS 2.0.
Im Mai 2024 startete SIRPLUS neu – kleiner, fokussierter, achtsamer und mit den Erfahrungen aus den Jahren zuvor. Statt großer Fixkosten und schwerer Strukturen setzte der Neustart auf ein kleines Team, einen schlanken Online-Shop, starke Partner:innen, ehrliche Kommunikation und eine Community, die an die Mission glaubte.
Dieser Neustart war nicht einfach. Aber er fühlte sich für Raphael auch wie eine Rückkehr zum Kern an: weniger Komplexität, mehr Nähe, mehr Wirkung, mehr Herz. Es ging wieder darum, Lebensmittel zu retten, Menschen zu inspirieren und Schritt für Schritt zu zeigen, dass Scheitern nicht das Ende sein muss. Manchmal ist es der Anfang von etwas Ehrlicherem.
2025: SIRPLUS 2.0 findet seine Kraft
2025 wurde spürbar, dass der Neustart Früchte trägt. SIRPLUS 2.0 wuchs mit einer kleinen, engagierten Mannschaft, viel Herzblut und einer treuen Community. Viele Kund:innen bestellten immer wieder, teilten die Mission mit Freund:innen und halfen dabei, Lebensmittelretten weiter sichtbar zu machen.
Besonders schön war, dass SIRPLUS nicht nur Lebensmittel rettete, sondern mit jeder Bestellung auch Menschen in Not unterstützte. Aus einer Schulmahlzeit pro Bestellung wurden zwei Schulmahlzeiten pro Bestellung. Damit wurde jeder Einkauf zu einem doppelten Beitrag: Lebensmittel wurden vor der Verschwendung bewahrt und gleichzeitig konnten Kinder mit Mahlzeiten unterstützt werden. Für Raphael war das ein wichtiger Schritt in Richtung der Vision, die ihn seit vielen Jahren begleitet: eine Welt, in der alle Menschen genügend zu essen haben.
Auch die direkte Hilfe mit geretteten Lebensmitteln spielte eine große Rolle. Ein besonders bewegendes Beispiel war die Rettung von einem LKW voller Holle-Kindernahrung-Produkten, für die wir mit SIRPLUS eine Rettung in der Ukraine möglich gemacht wurde. Gerade solche Momente zeigen, worum es wirklich geht: Lebensmittel und Produkte, die hier aus dem Kreislauf fallen würden, können an anderer Stelle wertvoll helfen, Familien unterstützen und Hoffnung schenken.
Ein Höhepunkt war der große Weltrekord im Lebensmittelretten 2025 in der Berliner Malzfabrik. Mehr als 3.000 Menschen, viele freiwillige Helfer:innen, Partnerfirmen und Creator:innen kamen zusammen, um ein starkes Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. Gemeinsam wurden 187.076 Produkte gerettet. Darunter waren auch 75.000 vegane Tiefkühl-Schnitzel, die bereits seit rund einem Jahr über dem Mindesthaltbarkeitsdatum waren. Nach erfolgreicher Prüfung konnten sie weitergegeben und gegessen werden.
Dieser Weltrekord war viel mehr als eine große Zahl. Er zeigte, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Wegwerfdatum ist. Er zeigte, dass selbst riesige Überschussmengen eine Lösung finden können, wenn Menschen zusammenkommen. Und er zeigte, wie viel Kraft entsteht, wenn eine Community nicht nur zuschaut, sondern selbst mit anpackt.
2026: Lebensmittelretten mit noch mehr Herz und Wirkung
2026 geht SIRPLUS 2.0 den eingeschlagenen Weg weiter. Der Online-Shop ist heute ein Ort, an dem Menschen hochwertige gerettete Lebensmittel, Bio-Produkte, Snacks, Grundnahrungsmittel, Getränke und überschüssige Produkte entdecken können. Hinter jedem Produkt steht eine kleine Rettungsgeschichte. Mal ist es zu viel produziert worden, mal hat sich die Verpackung geändert, mal ist das Mindesthaltbarkeitsdatum kurz oder überschritten, mal passt es einfach nicht mehr in den klassischen Handel.
Gleichzeitig bleibt SIRPLUS viel mehr als ein Shop. SIRPLUS ist eine Einladung an alle Menschen, Teil einer Lösung zu werden. Jede Bestellung rettet Lebensmittel. Jede Bestellung ermöglicht zwei Schulmahlzeiten. Jede Bestellung sendet ein Zeichen an Hersteller:innen, Händler:innen und die Gesellschaft: Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass gute Lebensmittel verschwendet werden, während Menschen Hunger haben.
Für Raphael ist die Vision heute so lebendig wie am ersten Tag: Zero Waste for Zero Hunger. Keine Verschwendung, kein Hunger. Das klingt groß, vielleicht sogar unmöglich. Aber genau deshalb braucht es jeden Schritt. Jede gerettete Palette, jedes Paket, jede Schulmahlzeit, jede Partnerfirma, jede Kundin und jeder Kunde macht einen Unterschied.
Für den Sommer 2026 plant SIRPLUS den nächsten großen Weltrekord im Lebensmittelretten in Berlin. Gemeinsam mit Partner:innen sollen wieder große Mengen gerettet und an Menschen weitergegeben werden. Geplant ist unter anderem die Rettung von tiefgekühlten Kindermahlzeiten sowie eine Bundestags-Petition zur Senkung der Mehrwertsteuer bei pflanzlicher Milch von 19% auf 7%.
Was 2009 mit dem Retten von Lebensmitteln aus Müllcontainern begann, wurde 2012 mit foodsharing zu einer großen Bewegung, 2017 mit SIRPLUS zu einem Unternehmen, 2024 nach der Insolvenz zu einem mutigen Neustart und 2026 zu einem kleinen, feinen, wirkungsstarken Online-Shop mit großer Vision.
Raphaels Weg zeigt: Wenn eine Mission wirklich aus dem Herzen kommt, kann sie Krisen überstehen. Sie kann sich verändern, kleiner werden, wieder wachsen und noch klarer werden. SIRPLUS steht heute für genau diese Hoffnung: dass wir als Menschen lernen können, das zu bewahren, was wertvoll ist. Lebensmittel. Gemeinschaft. Vertrauen. Und die Überzeugung, dass genug für alle da ist, wenn wir anders miteinander und mit unseren Ressourcen umgehen.

